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Besuch des Goethe-Hauses in Weimar.

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Academic year: 2017

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INHALTSVERZEICHNIS

Literatur Deutsche Lyrik der 80er and 90cr Jahre Unmittelbare 1 Dr. Volker Wolf Vorfahren — Neuere GGedichte der Gedichtc der

Vorkriegsgencration - Die letzte Dekadc (Teil I) 2

E. Korah-Go Sekapur Sirih Sajian Sastra 7

E. Korah-Go Pemenang Nobel 1999 Kesusastraan: Gunther Grass 10

Methodik- Didaktik

Merry D. Hutabarat Kilas Balik Sejarah Didaktik Pemerolehan Bhs. Asing (Bag.3) 13

Iman Santoso Teknik Pengajaran untuk Mengembangkan Pengetahuan Awal

dan Prediksi dalam Pengajaran Membaca Pemahaman 18

Helmi Rosana Analisis Materi Pengajaran Tema "Perkenalan' Berdasarkan

Baku Konlakie Deutsch 25

Ani Wulandari Kommunikati ve Ubungen 29

Willia Slamet Testen und Prufen 32

S. Nainggolan Preposisi yang diikuti Objek Daily dan Akkusaliv 34

Linguistik

Moediasih Reksowijoto Redewendungen mit den Korperteilen 37

Unsere Sprachecke Ratsel + Losung des Ratscls vom Heft 1/99 39

Prufen Sie Ihr Deutsch 41

Landeskunde

Dian Indira Besuch des Goethe-Hauscs in Weimar 43

Berichte Enam IKIP menjadi Enam Universitas 46

Henny Liestiana Meraih sebuah Legalitas 47

Dr M. Maintz Deutsch an der Schwelle zum Mitten Jahrtausend 48

Lisa Sulistiowati Lomba Kemampuan Berbahasa Jerman Tingkat SMU se-Jatim 51

Suntiges

Dr M. Maintz Die Deutsch-Bibliothek 52

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Besuch des Goethe-Hauses in Weimar

Dian Indira, FS Universitas Padjadjaran

Die Konstellation bei Goethes Geburt

Dieses Jahr Wird der 250. Geburtstag des bekannten Schriftstellers Johann Wolfgang von Goethe gefeiert. Nach zweieinhalb Jahrhunderten hat er noch einen groBen beruhmten Namen. Viclc auf der ganzen Welt. besonders Deutsch-Interessente oder —lerncnde, kennen Goethe sicherlich. als Autor oder als Namenspatron des Goethe-Instituts.

Als Studentin der Deutschsabteilung habc ich dicsen Namen im Jahr 1978 zum ersten Mal gehort, aber um es ehrlich zu sagen, dieser Name machte auf mich keinen besonderen Eindruck. Was ich wuBte, war nur das, was er war, wann und wo er lebte, welche Bucher er schrieb.

Aber danach gefiel mir ein Ausschnitt von seinem autobiographischen Bericht sehr gut. Wie interessant beschrieb er doch die Konstellation der Planeten bei seiner Geburt.

"Am 28. August 1749 mittags mit dem Glockenschlage zwolf, kam ich in Frankfurt am Main auf die Well. Die Konstellation war glficklich, die Sonne stand im Zeichen der Jungfrau und kulminierte fi,ir den Tag: Jupiter und Venus blickten sich freundlich an. Merkur nicht widerwartig: Saturn and Mars verhielten sich gleichgiiltig: nur der Mond, der soeben voll ward. ubte dic Kraft seines Gegenscheins um so mehr, als zugleich seine Planctenstunde eingetragen war."

Das forderte mich heraus, weitere Lekture uber ihn zu lesen. Was fur ein Mensch war er? Er war wirkiich ein intelligenter Mensch. Er beherrschtc viele Sprachen. Mit 16 studierte er schon. Ich kann mir nicht vostellen, wie viele Bucher mit vielfalltigen Themen er schrieb, wie lange er an scinem dicken Bach "Faust" arbeitete. Aber er schrieb auch andere Biicher, nicht nur literarische Werke, sondern auch eine"Farbenlchre", amtliche Schriften, und auch naturwissenschaftliche Werke.

Obwohl er hervorragende Fahigkeiten hatte, stOren mich seine Affaren. Wanrend seines Lebens waren viele Frauen um ihn herum, wie Katchen Schonkopf, Charlotte Kestner, Lilie Schonemann, Charlotte von Stein. Cristina Vulpius and noch andere, trotzdem inspirierten sie ihn, gute Werke zu schaffen.

Goethes Jubilaumjahr bringt mir wieder die Erinnerung an Weimar zuruck, an eine scheme freundlichc Stadt, wo Goethe ungefahr 60 Jahre lebte.

Goethes Bibliothek und Sterbelager

Ich hatte wirklich Gluck, daB ich im September 1992 ein Stipendium vom Goethe Institut bekommen und an dem Programm "Erlebte Landeskunde" teilnehmen konnte. Das war ein unvergesslicher Aufenthalt in Deutschland. Wie froh war ich, daB ich die Gelegenheit hatte, die Bundesrepublik Deutschland mit zwei unterschiedlichen Seiten, der damaligen DDR und der BRD zu sehen.

Von Munchen aus haben wir, Goethe-Institut Stipendiaten aus Asien und Amerika vom 29. September bis 2. Oktober 1992 eine Studienreise nach Berlin, Postdam, Weimar und Erfurt gemacht. Als wir Bayern verlassen hatten und in eine Region

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der damaligen DDR gekommen sind, war die Stimmung anders. Die damaligen Wachposten standen noch an der Grenze, wir haben vor den Häusern keine farbigen Blumen gesehen. Einige Städte haben wir kurz besucht. Leipzig und Weimar waren die Städte, die einen Zusammenhang mit Goethe batten. Goethe studierte friiher in Leipzig. Obwohl Leipzig grau aussah, zeigte diese Stadt ihre Größe als eine historische Stadt. Im Erdgeschoß von einigen Gebauden waren Raume far Geschiifte modern renovicrt worden. Wir haben die Leipziger Universitat nur von drauBen besichtigt. Diese Uni gehört zu den altesten Universitaten Deutschlands und wurde 1409 gegriindet. Ein Platz, wo Goethe als Jurastudent oft war, war Auerbachs Keller. An der Decke waren die Gemalde von "Faust"- Ausschnitten.

Am 30. September sind wir endlich in Weimar angekommen. Diese Stadt hatte vorher die Namen: Wehmare, Wimarer, Wimar, Wymar, deren Bedeutungen geweihter See, Sumpf, oder Hciligenwasser waren. Es ist auch kein Wunder, daB diese Stadt eine kulturelle Stadt genannt wird. Einigc Namen außer Goethe sind mit Weimar verbunden. wic z.B. Martin Luther. Johann Sebastian Bach, Martin Wieland, Herder, Richard Strauss, und Goethcs engcr Freund - Friedrich von Schiller. Die Bliitezeit fur Kunst und Literatur war vor.allem unter der Herzogin Anna Amalia. Auf ihren Wunsch hin kam Goethe im Jahr 1775 auf dem Weimarer Hauptbahnhof an. als Lehrer und Erzieher ihrer Söhne.

Gleich nach dem Fruhstuck fand cine Fuhrung durch das Goethe-Haus statt. Eine Fuhrerin hat unsere Gruppe begleitet. Vor der Tur hat uns das Wort "Salve begrϋßt. Das Haus war gut gepflegt, ebenso die Einrichtung. Da stand im vorderen Raum eine Statue, die Goethe von seiner Reise nach Italien mitbrachte. Man konnte seinen Schreibtisch, an dem er arbeitete, und auch seine Feder zum Schreiben und seine originalen Schriften schen.

Schließlich waren wir vor seiner Bibliothck. Man durftc nicht eintreten, damit die vielen ,alten Bucher nicht kaputt gehen wiirden. Die vielen Bucher in seiner Bibliothek bewiesen, daß Goethe nicht nut sehr produktiv war, sondern auch vie las.

Danach betrachteten wir ein Zimmer, das nicht so groß und sehr einfach war. Da standen das Bett, auf dem Goethe starb, und eine Standuhr. Die Standuhr stand auch da, als Goethe seine Augen schloß.

Auf Grund seines Interesses an Pflanzen wählte Goethe am Ende seines Lebens theses Zimmers, denn der Blick aus dem Fenster richtet sich direkt auf den Garten. Die Stimmung dieses Zimmers wirkte sich auf das Gefϋhl der Besucher aus. Man stellte sich den alten Goethe vor, wie er von seinem Bett aus die Uhr sah, jede Sekunde verstreichen ließ und auf seinen Tod wartete.

Bevor wir das Goethe-Haus verließen, gingen wir an einer Garage vorbei. Wenn Goethe mit seinem Pferdewagen fuhr, spionierte Goethes Frau von dem 2. Stock aus, ob er seine Freundin in der Nähe besuchte oder nicht. Na ja, das war Goethe,während seines Lebens hatte er viele Liebschaften.

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Zu Goethes Gartenhaus gingen wir durch einen kleinen Weg. Goethe gestaltete diesen Weg wie eine Ohrmuschel. Seine Genie verwunderte mich. Wir konnten gut verstehen, daß Goethe wegen seiner Verdienste dieses weitläufige Gartenhaus geschenkt bekam und sogar geadelt wurde.

Kurz besuchten wir auch Schillers Haus. Schiller war Goethes enger Freund. Er hatte auch groBen Einfluß auf die Entwicklung der deutschen Literatur. Aber er war nicht so bedeutend wie Goethe. Er mußte sparsam sein, Weil er nicht viel Geld hatte. Auf seinem Schreibtisch konnten wir seine Notizen fur Haushaltsausgaben lesen. Das Schiller-Museum besuchten wir auch ganz kurz, dort konnten wir Kostϋme fϋr das Theater ausgestellt sehen.

Die beiden Dichter — Goethe und Schiller — machten Weimar zum Zentrum der klassischen deutschen Literatur. Ein Denkmal fϋr Goethe und Schiller stand von dem Nationaltheater.

Viel erfuhren wir ϋber Goethe, aber wir waren noch nicht zufrieden, bevor wir sein Grab gesehen haben. Höfische Familien wollten nicht nur in ihrem Leben mit ihren treuen Angestellten und engen Freunden zusammen sein, sondern auch in ihrem Tod. Endlich gingen wir zum Friedhof; links und rechts waren die Graber der Angestellten. Dann betraten wir ein Gebaude in russischem Stil. in dem die Sarge von der hofischen Familie standen und auch Goethes und Schillers. Dieser Platz ware wirklich der beste und geeigneteste Platz fiir Goethe.

Referensi

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