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Erstkommunion abgesagt Ich bin das Brot des Lebens. Seite 12

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Academic year: 2021

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Büron-Schlierbach, Triengen, Winikon-Reitnau-Attelwil

Erstkommunion abgesagt

Ich bin das Brot

des Lebens

Seite 12

B il d: S tep h a n W ic ki

(2)

Der ganze Stress der letzten Wochen hinterlässt bei allen Spuren. Wie geht es weiter, was alles muss noch erle-digt werden? Stillstand, geht das?

Den ganzen Samstag über habe ich mit den Mitarbeitenden der Pfarreien telefoniert, gemailt, diskutiert, ver-handelt, entschieden. Ich habe An-weisungen gegeben, wie die Vorgaben des Bistums zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus durch-gesetzt werden müssen. Zwischen-durch musste ich noch für unsere Familie einkaufen gehen. Leere Ge-müsegestelle beim Grosshändler. Das habe ich noch nie erlebt.

Am Montag verfasse ich mit den Se-kretärinnen zusammen die Informa-tionen an die Pfarreimitglieder, wir entwerfen den Brief zur Absage der Erstkommunionfeiern. Noch immer auf Hochdruck. Das Pfarreiblatt muss angepasst werden, bevor es in den Druck geht. Gebannt verfolge ich um 17.00 Uhr die Medienkonferenz des Bundesrates. Wie geht es weiter? Ausserordentliche Situation. Notlage. Das heisst, dass wir keine Gottes-dienste mehr feiern dürfen. Viele der Überlegungen der letzten Woche sind hinfällig geworden. Notlage. Still-stand.

Noch nicht ganz Stillstand. Das Pfar-reiblatt muss schon wieder angepasst, die Elternbriefe zur Verschiebung der Firmung müssen verfasst werden. Entscheide darüber, welche Sitzungen abgehalten werden, welche abgesagt werden müssen.

Luft für Neues

Und dann? Wenn alles organisiert ist? Wenn der Druck wegfällt, das pfarrei-liche Leben in sich zusammenfällt? Der Arbeits- und Familienalltag plötz-lich völlig anders aussieht?

Dann gibt es Luft. Die Agenda beginnt sich zu leeren. Das mittelfristige Orga-nisieren ist gar nicht möglich. Nun wird es einfach Ostern, ohne zu wis-sen, was nach den Osterferien sein wird. Schaffe ich es, diese Fastenzeit jetzt ganz anders zu füllen? Lasse ich der Verunsicherung Raum, welche das Coronavirus in mir auslöst? Wage ich es, mein Leben, mein Tun, meine Ideale zu hinterfragen?

Sinn und Unsinn

Ich wünsche mir gerade jetzt, gerade in dieser für unsere Gesellschaft noch nie da gewesenen Situation Gottes Geist-kraft. Damit wir uns mit den Fragen nach dem Sinn und Unsinn unseres Lebens zu beschäftigen wagen, weil wir durchgeschüttelt werden. Ich wünsche mir Gottes Stärkung. Damit wir die Situation als Gemeinschaft bewältigen können. Ich wünsche mir Gottes Liebe. Damit wir diese weitergeben und hoff-nungsvoll durch diese Tage gehen kön-nen. Ich wünsche mir die Auferste-hungskraft Gottes, damit Ostern wird.

Silvia Huber, Pfarreikoordinatorin

Aktuelle Informationen

Pfarreien Surental

Die Massnahmen zur Eindäm-mung des Coronavirus beeinträch-tigen auch das kirchliche Leben. Die Kirchen bleiben aber geöffnet, wir sind für Sie da. Über unsere Möglichkeiten und Angebote in-formieren wir aktuell auf den Web-seiten:

www.pfarrei-bueron-schlierbach.ch www.triengen.ch

Auskunft geben, wie gewohnt, auch die Pfarreisekretariate unter den Nummern: Pfarreisekretariat Büron- Schlierbach, 041 929 69 33 Pfarreisekretariat Triengen, 041 929 69 34 Pfarreisekretariat Winikon, 041 929 69 35

Zeit für Veränderungen – Zeit für neue Wege

Und dann?

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Jesus Christus,

du bist durch Städte und Dörfer ge-reist, um «jede Krankheit und Kranke zu heilen». Auf Deinen Befehl wurden die Kranken gesund gemacht. Komm uns zu Hilfe, inmitten der weltweiten Verbreitung des Coronavirus, damit wir Deine heilende Liebe erfahren. Heile diejenigen, die mit dem Virus krank sind. Heile uns von unserer Angst, die verhindert, dass Nationen zusammenarbeiten und Nachbarn sich gegenseitig helfen. Heile uns von unserem Stolz, der uns glauben lässt, unverwundbar zu sein von einer Krankheit, die keine Grenzen kennt. Jesus Christus, Du Heiler aller, bleibe in dieser Zeit der Unsicherheit und des Leidens an unserer Seite. Sei mit denen zusammen, die an dem Virus gestorben sind. Mögen sie mit Dir in Deinem ewigen Frieden ruhen. Sei bei den Familien derer, die krank sind oder gestorben sind.

Sei mit den Ärztinnen und Ärzten, den Pflegenden und den Wissenschaftlerin-nen und Wissenschaftlern zusammen, die versuchen, die Betroffenen zu hei-len und ihnen zu helfen, und die sich dabei selbst einem Risiko aussetzen.

Sei mit den Politikerinnen und Politi-kern aller Nationen. Gib ihnen die Voraussicht, mit Nächstenliebe und wahrer Sorge um das Wohlergehen der Menschen zu handeln, denen sie dienen sollen. Gib ihnen die Weisheit, in langfristige Lösungen zu investie-ren, die helfen, zukünftige Ausbrüche vorzubereiten oder zu verhindern.

Jesus Christus, heile uns.

Amen.

Priester Joseph Kalariparampil

Adressen

Seelsorge

Pfarrei-Koordinatorin Silvia Huber 041 929 69 34 [email protected] Mitarbeitender Priester Joseph Kalariparampil 079 257 34 66 [email protected]

Pfarramt Büron-Schlierbach

Sonja Troxler-Ruckstuhl Yvonne Steiner-Häfliger Gallus-Steigerstrasse 17 6233 Büron 041 929 69 33 pfarrei.bueron-schlierbach@ pfarreiensurental.ch Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag, 8.00–11.00 www.pfarrei-bueron-schlierbach.ch

Pfarramt Triengen

Yvonne Steiner-Häfliger Hubelstrasse 18 6234 Triengen 041 929 69 34 [email protected] Öffnungszeiten:

Montag, Donnerstag und Freitag 08.30–11.00

Dienstag und Mittwoch 14.00–16.30

Pfarramt

Winikon-Reitnau-Attelwil

Roswitha Müller Schulhausstrasse 10 6235 Winikon 041 929 69 35 [email protected] Öffnungszeiten:

Montag und Mittwoch 10.00–11.30

Trotz Unsicherheit die Hoffnung nicht verlieren

Coronavirus-Gebet

Glaube, Liebe, Hoffnung.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Wir befinden uns in einer Zeit voller Unsicherheiten und Ängste. Begleitet werden wir von Dunkel und Licht. Beten wir, dass die Dunkelheit verschwin-det, und möge sich das Licht für uns alle erhellen. Damit wir ein wenig Halt und Kraft tanken können, hat uns Priester Joseph Kalariparampil ein Gebet geschrieben. Beten Sie mit uns:

(4)

Gottesdienste

Alle öffentlichen Gottesdienste und religiösen Versamm-lungen sind vom Bundesrat und dem Bistum Basel vor-erst bis am 19. April untersagt. Beerdigungen im kleinen Kreis auf dem Friedhof sind erlaubt.

EF = Eucharistiefeier

WGK = Wortgottesdienst mit Kommunionfeier

Dienstag, 21. April

Winikon 09.30 Rosenkranz, anschliessend EF

(Joseph Kalariparampil)

Mittwoch, 22. April

Büron 09.00 Rosenkranz

09.30 WGK (Cathérine Bättig)

Lindenrain 10.15 Kein Rosenkranz

Freitag, 24. April

Lindenrain 10.15 Keine EF

3. Sonntag der Osterzeit

Kollekte: Mariazell Sursee

Samstag, 25. April

Triengen 17.30 WGK (Roger Schmid)

Büron 18.00 EF (Joseph Kalariparampil)

Wellnau 19.30 EF (Joseph Kalariparampil)

Sonntag, 26. April

Schlierbach 09.00 WGK (Roger Schmid)

Triengen 09.30 EF (Reiner Krieger)

Winikon 10.00 EF (Joseph Kalariparampil)

Kulmerau 19.30 Rosenkranz

Dienstag, 28. April

Winikon 09.30 Rosenkranz, anschliessend EF

(Joseph Kalariparampil)

Mittwoch, 29. April

Büron 09.30 Kein GD in der Pfarrkirche

Lindenrain 10.15 Kein Rosenkranz

Jahrzeiten und Gedächtnisse

Büron-Schlierbach

Sonntag, 5. April, Rochuskapelle Schlierbach

Jahrzeit: Paul und Maria Rast-Häfliger, Etzelwil, Schlier-bach.

Samstag, 18. April

Jahrzeiten: Julius Meyer, Luzernerstrasse, Büron; Anton Kirchhofer-Kaufmann, Bahnhofstrasse, Büron.

Samstag, 25. April

Jahrzeiten: Franz Bättig-Mühlebach, Schlierbacherstrasse, Büron; Franz und Marie Bättig-Fries, Gallus-Steiger-Stras-se, Büron; Josy Arnold-Waller, Gallus-Steiger-StrasGallus-Steiger-Stras-se, Bü-ron und Josef und Marie Waller-Keiser, Baugeschäft BüBü-ron; Franz und Marie Wiss-Troxler, Dorf, Schlierbach.

Triengen

Samstag, 4. April

Jahrzeiten: Josef Häfliger-Ineichen, Bahnhöfliweg; Josef Gilli-Bühler, Oberdorf; Robert und Marie-Louise Helfens-tein-Villiger, Mitterain; Oskar und Marie Gut-Arnold, Feld-gasse; René Häfliger-Fellmann, Weiherstrasse; Liselotte Jurt-Müller, Murhubelstrasse; Vinzenz und Josefa Müller-Fischer sowie Vinzenz und Louise Müller-Vonarburg, Mur-hubelstrasse; Alfred und Louise Jurt-Vonarburg, Wellnau; Friedrich und Agnes Müller-Vonarburg, Steinbärenstrasse.

Montag, 13. April – Ostermontag

Jahrzeiten: Johann Geisseler-Arnold, Gschweichhof; An-toinette Häfliger, Kirchgasse; Josef und Anna Kaufmann-Hodel, Wilihof; Anton Kunz, Marchstein; Friedrich und Berta Schaller-Bättig, Weiherstrasse.

Samstag, 25. April

Jahrzeiten: Theo und Anna Bühlmann-Winiger, Kulmerau; Franz und Anna Bühlmann-Ruckli, Kulmerau; Fritz Fi-scher, Fischerhof; Marie-Therese FiFi-scher, Fischerhof; Fritz und Therese Fischer-Zihlmann, Fischerhof; Josef und Ber-tha Ulrich-Fischer, Buchenweg.

Winikon

Samstag, 18. April

Jahrzeiten: Emilie Lauber, Dungeln; Anna Villiger-Leupi Widenmoosstrasse.

Jahrzeiten während Gottesdienstsperre

Die Jahrzeiten der Monate März und April, die nicht in den Gottesdiensten gehalten werden können, werden von unserem Priester Joseph Kalariparampil still gehalten. Bitte melden Sie sich bei Ihrem zuständigen Pfarreisekretariat, wenn Sie die Jahrzeit in einem Gottesdienst nachgeholt haben möchten.

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Pfarreichronik

Verstorben

Wir mussten Abschied nehmen von:

Büron

18. März Leandro André Müller, Bärenweg 3,

Schlierbach, geb. 2011

Triengen

24. Februar Margarita Barth-Von Ah, Lindenrain 2, Triengen, ehemals Büron, geb. 1928 13. März Josef Staffelbach, Staffelhofstrasse 60,

Luzern, geb. 1937

Eine pragmatische Lösung

Zusammenarbeitsvertrag der Surentaler Kirchgemeinden

Triengen, Büron-Schlierbach und Winikon

Seit längerer Zeit arbeiten die Kirchenräte der drei Suren-taler Kirchgemeinden Triengen, Büron-Schlierbach und Winikon mit dem Bischofsvikar Hanspeter Wasmer an einer verstärkteren Zusammenarbeit im Hinblick auf den künfti-gen Pastoralraum LU 20. Als gleichberechtigte Partner ha-ben wir unserem Pastoralraum einen Namen gegeha-ben, nämlich «Surental». Das soll ein Zeichen sein, dass unsere Zusammenarbeit nichts Anonymes ist. Die Zusammen-arbeit erfolgt immer auf Basis von grösstem Respekt und Vertrauen unter den drei Kirchgemeinden. Einfachheit und Kostenbewusstsein waren die Grundsätze unserer bisheri-gen Arbeit. Neuland durften wir im Einverständnis mit dem Bistum betreten, indem wir noch vor der eigentlichen Er-richtung des Pastoralraumes bereits die formellen Grund-lagen schaffen konnten, damit wir zügig weiterarbeiten

können. So präsentieren wir den Zusammenarbeitsvertrag unter gleichberechtigten und souveränen Kirchgemeinden, welcher noch durch die drei entsprechenden Kirchgemein-deversammlungen zu genehmigen ist.

Mit dieser Vereinbarung ist für alle beteiligten Personen und Kirchgemeinden eine gute Lösung im Sinne eines «Miteinander» gefunden worden und wir empfehlen den Stimmberechtigten, diesem Vertrag zuzustimmen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Roland Bucher, Kirchenratspräsident, Büron-Schlierbach René Kaufmann, Kirchenratspräsident, Triengen Hanspeter Fischer, Kirchenratspräsident, Winikon Kollekten im Februar

Büron-Schlierbach

1./2. Kollegium St-Charles in Pruntrut 436.90

9. Kovive, Schweizer Kinderhilfswerk 103.75

15./16. Diözesanes Kirchenopfer für die Unter- stützung der Seelsorge durch die

Diözesankurie in Solothurn 70.90

23. Philipp-Neri-Stiftung 49.90

29./1.3. Weltgebetstag 2020, Frauen in Simbabwe 145.95

Triengen

1./2. Kollegium St-Charles in Pruntrut 296.55

9. Kovive, Schweizer Kinderhilfswerk 445.90

15./16. Diözesanes Kirchenopfer für die Unter- stützung der Seelsorge durch die

Diözesankurie in Solothurn 279.20

22./23. Philipp-Neri-Stiftung 346.95

29./1.3. Weltgebetstag 2020, Frauen in Simbabwe 280.45

Winikon

2. Kollegium St-Charles in Pruntrut 160.80

8. Kovive, Schweizer Kinderhilfswerk 103.80

16. Diözesanes Kirchenopfer für die Unter- stützung der Seelsorge durch die

Diözesankurie in Solothurn 34.10

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Pastoralraum

Pastoralraum «Surental»

Triengen, Büron-Schlierbach, Winikon

Zusammenarbeitsvertrag zwischen den Kirchgemeinden

Triengen, Büron-Schlierbach, Winikon

In diesem Vertrag schliesst die männliche Form die weibliche ein.

I.

Bestimmung des Pastoralraums

Art. 1 Name und Zweck

Zur Sicherstellung der religiösen Betreuung der Katholikinnen und Katholiken der Pfarreien St.Laurentius Triengen, St. Gallus Büron-Schlierbach und Maria Himmelfahrt Winikon durch die römisch-katholische Kirche beschliessen die Kirchgemeinden Triengen, Büron-Schlierbach und Winikon eine enge Zusammenarbeit im Pastoralraum «Surental».

Art. 2 Autonomie der Kirchgemeinden

Die Kirchgemeinden des Pastoralraumes bleiben autonom. Die Eigentumsverhältnisse werden von dem vorliegenden Vertrag nicht berührt.

II.

Gremien

1.

Allgemeines

Art. 3 Kirchgemeinden

1 Die Kirchgemeinden im Pastoralraum organisieren sich in folgenden Gremien:

a. Regionaler Kirchenrat (ordentliches Gremium)

b. Versammlung der Gesamtkirchenräte (ausserordentliches Gremium)

2 Beschlüsse mit Wirkung für den Pastoralraum können nur mit Zustimmung des zuständigen

Organs jeder einzelnen Kirchgemeinde des Pastoralraums gefasst werden.

Art. 4 Leitung des Pastoralraums

(7)

2.

Regionaler Kirchenrat (ordentliches Gremium)

Art. 5 Zusammensetzung und Organisation

1 Der regionale Kirchenrat bildet das ordentliche Gremium der Kirchgemeinden im Pastoralraum.

Er tritt mindestens einmal jährlich zusammen.

2 Der regionale Kirchenrat setzt sich zusammen aus je zwei Mitgliedern der einzelnen Kirchenräte,

(wovon eines der Präsident bzw. die Präsidentin des jeweiligen Kirchenrates sein muss, das zweite wird von demselben delegiert) und der Leitung des Pastoralraumes.

3 Den Vorsitz nimmt in der Regel alle zwei Jahre alternierend der Präsident eines Kirchenrates

(Triengen, Büron-Schlierbach, Winikon [nach dieser Reihenfolge]) ein.

4 Das Zustelldomizil ist das Pfarramt der Kirchgemeinde Triengen.

Art. 6 Aufgabe des regionalen Kirchenrates

Der regionale Kirchenrat nimmt namentlich folgende Aufgaben wahr:

a. Vertretung der Kirchgemeinden im Pastoralraum nach aussen, sofern es um staatskirchen-rechtliche Fragen geht;

b. Erste Lesung aller den Pastoralraum betreffender Vorlagen im Kompetenzbereich der Kirch-gemeinden. Dabei gibt der regionale Kirchenrat bei jeder Vorlage eine Empfehlung für die Be-ratung den einzelnen Kirchenräten ab;

c. Einberufung der Versammlung der Gesamtkirchenräte;

d. Festlegung der Traktandenliste für die Versammlung der Gesamtkirchenräte; e. Überprüfung der jährlichen Abrechnung betreffend Kostenteilung gemäss Art. 11.

3.

Versammlung der Gesamtkirchenräte (ausserordentliches Gremium)

Art. 7 Einberufung

1Die Einberufung der Versammlung der Gesamtkirchenräte erfolgt durch den regionalen

Kirchen-rat. Die Versammlung der Gesamtkirchenräte findet mindestens einmal pro Jahr statt. Sie kann auch durch die Mehrheit der Mitglieder des regionalen Kirchenrates oder einen Kirchenrat (Gre-mium) oder durch eine Kirchgemeindeversammlung der Kirchgemeinden Triengen, Büron-Schlier-bach oder Winikon verlangt werden. Sie hat mindestens 14 Tage vor dem Versammlungstermin durch schriftliche Einladung an die einzelnen Mitglieder der betreffenden Kirchenräte und an die Pastoralraumleitung zu erfolgen. Die Traktanden sind mit der Einladung bekanntzugeben.

2 Den Vorsitz nimmt in der Regel der Präsident des regionalen Kirchenrats, gemäss Art. 5 Abs. 3.

ein.

3 Das Zustelldomizil ist das Pfarramt der Kirchgemeinde Triengen.

Art. 8 Verhandlungs- und Beschlussfähigkeit

1 Die Versammlung der Gesamtkirchenräte ist verhandlungs- und beschlussfähig, wenn die

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2 Die Versammlung der Gesamtkirchenräte kann nur über Geschäfte entscheiden, die in der

Kom-petenz des Kirchenrates jeder einzelnen Kirchgemeinde liegen.

3 Ein Beschluss kommt zustande, wenn er von der Mehrheit der Anwesenden jeder einzelnen

Kirchgemeinde gutgeheissen wird. Kann der Kirchenrat einer Kirchgemeinde nicht zustimmen, ist eine einvernehmliche Lösung zu suchen.

4 Der Pastoralraumleitung kommt in der Versammlung der Gesamtkirchenräte beratende Stimme

und ein Antragsrecht zu.

III.

Personal

Art. 9 Anstellungsbehörden

Anstellungsbehörde für das kirchliche Personal mit Aufgaben innerhalb des Pastoralraumes und insbesondere der Leitung des Pastoralraums ist die Kirchgemeinde Triengen. Für eine Anstellung braucht es die Empfehlung des regionalen Kirchenrates.

Art. 10 Personalführung

Die Zuständigkeit für das kirchliche Personal liegt bei der Leitung des Pastoralraumes.

IV.

Finanzen

Art. 11 Kostenaufteilung zwischen den Kirchgemeinden

1 Die anfallenden Kosten werden den einzelnen Kirchgemeinden gemäss dem Schlüssel im

An-hang I des Vertrages („Kostenteiler“) verrechnet.

2 Jeder der drei Kirchenräte kann beim Vorsitzenden Präsidenten des Pastoralraums jährlich

bean-tragen, den Kostenverteiler für das Seelsorgeteam überprüfen zu lassen. Im Normalfall bleibt die-ser während einem Kalenderjahr unverändert. Der Antrag hat bis spätestens Ende September zu erfolgen.

3 Der Kostenvertreiler für die Katechese entspricht den effektiven Unterrichtspensen und wird

jähr-lich pro Schuljahr festgelegt.

4 Die Regelung gemäss Art. 11, Abs. 2, gilt auch für die weiteren pastoralen Angestellten.

5 Der Kirchgemeinde, die die Personaladministration leistet, ist eine Verwaltungsentschädigung

geschuldet.

6 Die Abrechnung wird jährlich bis spätestens 20. Februar von der zuständigen Kirchgemeinde

er-stellt und den Kirchmeiern zur Prüfung und Zahlung zugeer-stellt. Die Kirchgemeinde Triengen ist be-rechtigt, Akontorechnungen zu stellen. Die Rechnungen sind innert 30 Tagen nach Zustellung zur Zahlung fällig.

V.

Anhang

(9)

Der Anhang I bildet integrierender Bestandteil dieses Vertrags.

VI.

Kündigung der Vereinbarung

Art.13 Kündigungsfrist und -termin

Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Er kann von jeder Kirchgemeinde unter Wahrung einer 12-monatigen Kündigungsfrist jeweils per 31. Dezember gekündigt werden. Mit der Kündigung durch eine einzelne Kirchgemeinde wird der Vertrag für alle Kirchgemeinden hinfällig. Der Personalverteiler bleibt bestehen bis eine neue Regelung vereinbart wurde.

VII. Inkrafttreten

Art. 14 Genehmigung durch die Stimmberechtigten

Der vorliegende Vertrag ist gemäss § 18 Abs. 1 lit. c Ziffer 1 des Kirchgemeindegesetzes von den Stimmberechtigten der einzelnen Kirchgemeinden zu genehmigen.

Art. 15 Inkrafttreten

Der Vertrag tritt vorbehältlich der Genehmigung durch die Stimmberechtigten per 1. August 2020 in Kraft.

Anhang I: Vereinbarung über den Kostenteiler

1 Für die Abrechnung ist die Kirchgemeinde Triengen zuständig.

2 Die anfallenden Kosten werden nach Funktionen nach den folgenden Schlüsseln verrechnet:

Seelsorgeverteiler:

Pfarrei Triengen 100/247

Pfarrei Büron-Schlierbach 100/247

Pfarrei Winikon 47/247

Katechese

nach Pensenverteilung je Pfarrei

Weitere pastorale Angestellten

nach Pensenverteilung je Pfarrei

Verwaltungsentschädigung

3 % der jährlichen Lohnkosten die den Pfarreien

(10)

Seltsames ist geschehen, damals nach dem Tode Jesu. Unerwartetes, Überraschendes, Unverständliches. Das Grab ist leer. Nur noch die Lei-nenbinden, das Schweisstuch. Diese Tücher sind die einzigen handfesten Indizien dafür, dass hier ein Toter ge-legen hat. Es sind die Überreste einer Verwandlung. Wie die leere Hülle einer Raupe, die zum Schmetterling geworden ist. Zeugen der Verwand-lung.

Kennen Sie auch die Verwandlungen, die uns in unserem ganz persönlichen Leben geschenkt sind?

Wenn nach Tagen des Abwägens

und Überlegens ein wichtiger Entscheid möglich wird.

Wenn ein lange vernachlässigter

Kontakt mit einer alten Freundin plötzlich lebendig wird.

Wenn die Kinder, die Grosskinder

in ihrer Entwicklung wieder einen deutlichen Schritt weitergegangen sind.

Auferstehen = Aufstehen

Unser Glaube nennt das Geschehen von Ostern nicht Verwandlung, son-dern Auferstehung. So könnten wir auch die Verwandlungen in unse-rem Leben Auferstehungserfahrun-gen nennen. Ungewohnt? Ja. Denn unter Auferstehung verstehen wir gängig nur die Auferstehung Jesu. Da müssen wir uns von der Bibel eines Besseren belehren lassen:

In den Heilungsgeschichten werden Menschen, die ausgeschlossen sind, die keine Perspektiven haben, von Je-sus ins Leben zurückgeholt – zu einem erfüllten, beglückenden Leben. Dies wird nicht nur für die geheilte Person

erfahrbar, sondern ebenso für die Menschen, die mit ihr zusammenle-ben. Im Griechischen wird für dieses Auf-Stehen dasselbe Wort verwendet wie für das Auf-er-Stehen Jesu. Dies ist ein wichtiger Hinweis: Zwischen dem lebensfördernden Handeln Jesu und seiner Auferstehung besteht eine Ver-bindung. Auf-er-Stehung hat etwas mit dem konkreten Leben zu tun – auch mit unserem Leben. Heilungs-erfahrungen sind Auferstehungser-fahrungen, sind Verwandlungen.

Auferstehungskraft

Das leere Grab, die Tücher. Sie erzäh-len davon, dass es im Leben Verwand-lungen geben kann, die wir nicht wirk-lich verstehen, die unsagbar, aber wahrnehmbar sind. Wir bezeugen an Ostern die Auferstehungskraft Gottes gegen die Macht des Todes, gegen die Mächte der Welt. Diese Auferste-hungskraft kann in unserem Leben Wirklichkeit werden, wenn wir trotz aller Todeserfahrungen, trotz aller Kriegsberichte und persönlicher Leid-erfahrungen an das Leben glauben und uns nach unseren Möglichkeiten gegen diese Todeskräfte einsetzen. So bleibt das Grab nicht wirklich leer, so bleiben die Tücher nicht reglos lie-gen. Alles wird belebt von der Auf-erstehungskraft Gottes.

Silvia Huber, Pfarreikoordinatorin

Verwandlungen in unserem Leben

Belebt von Gottes

Auferstehungskraft

Der Hahn ist Symbol für die Botschaft der Auferstehung. Kirche San Stefano in

Bologna. Bild: Silvia Huber

W

as wir an Ostern

bezeugen, ist der

Glaube an die

Auferstehungskraft Gottes

gegen die Macht des Todes.

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Die Karwoche und Ostern gehören zu den zentralsten Feiern unserer Kirche. In dieser Zeit wird uns ein-mal mehr bewusst, wie nahe der Tod und das Leben beieinanderliegen. Obwohl wir vorerst bis am 19. April, unter Einhaltung der Vorgabe des Bundesrates, keine Gottesdienste feiern dürfen, möchten wir Ihnen einen Überblick über die Feiertage geben. Was ist in dieser Zeit alles pas-siert? Welche Feste feiern wir bis und mit Ostern?

Die Karwoche beginnt am Palmsonn-tag und endet mit der Osternachts-feier am Karsamstag.

Palmsonntag, 5. April

che ein. Die Palmsträusschen und Palmenstangen werden gesegnet und können zuhause aufgehängt bzw. auf-gestellt werden. Da dies durch die Massnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Krise in diesem Jahr nicht möglich ist, können Sie wie folgt zu einem Palmbürdeli kommen:

Palmbürdeli

Das öffentliche Palmbinden und der Gottesdienst am Palmsonntag entfallen in diesem Jahr. Als Alter-native können Sie bei einem Spa-ziergang Zweige von Stechpalme, Buchs, Wacholder, Föhre, Thuja oder Eibe sammeln und mit einem Band als Palmbürdeli zusammen-binden. Bitte die Pflanzen nur mit Erlaubnis der Besitzer schneiden. Legen Sie die Bürdeli, mit Ihrem Namen beschriftet, bis am Palm-sonntagmorgen, 10.00 Uhr in den Kirchen oder der Rochuskapelle vor den Altar. Auch Palmenstangen dürfen in die Kirche gebracht wer-den. Die Palmbürdeli und Palmen-stangen werden gesegnet und Sie können diese am Nachmittag ab 15.00 Uhr wieder abholen. Dies kann auch ein schönes Familien-projekt mit Spaziergang sein. Besonderes Angebot für Personen ab 65 Jahren oder Personen, wel-che zu einer Risikogruppe gehö-ren: Auf Wunsch legen wir Ihnen gerne während der Karwoche ein gesegnetes Palmbürdeli vor Ihre Haustüre. Sie dürfen sich telefo-nisch bei den jeweiligen Pfarrei-sekretariaten melden.

Wir freuen uns auf Ihre Anrufe und hoffen, Ihnen mit diesem Angebot eine kleine Freude zu bereiten.

Hoher Donnerstag, 9. April

Wir denken an das letzte Abendmahl, welches Jesus mit seinen Jüngern und Jüngerinnen gehalten hat. Bei diesem Abschiedsmahl gab er ihnen den Auf-trag, zu seinem Andenken immer wie-der miteinanwie-der Brot und Wein zu teilen.

Karfreitag, 10. April

Wir erinnern uns an die Verurteilung Jesu, seinen Kreuzweg und das Ster-ben am Kreuz.

Osternachtfeier am

Karsamstag, 11. April

Die Osternacht ist eine Feier voller Symbole und Rituale, geprägt von der Spannung: zwischen Dunkel und Licht, zwischen Tod und Auferste-hung. Sie können eine Osternachtfei-er auch zu Hause machen. Vielleicht haben Sie eine Feuerstelle, eine Feu-erschale oder eine Kerze, die Sie ent-zünden können. Betrachten Sie das Feuer bei einem stillen Gebet und denken Sie an Jesus, seinen Tod und die Auferstehung.

Ostern, 12. April

An Ostern feiern wir die grosse Freu-de, dass Jesus den Tod überwunden hat und auferstanden ist.

Ostermontag, 13. April

Der Ostermontag gehört zur Ge-schichte der Emmaus-Jünger: Sie be-gegnen unterwegs dem auferstande-nen Jesus und erkenauferstande-nen ihn erst, als er bei ihnen zuhause einkehrt und mit ihnen das Brot teilt.

Übersicht für die Karwoche und Ostern

Nach dem Tod kommt neues Leben

Einzug in die Kirche Büron mit den künstlerisch gefertigten

Palmenstan-gen. Bild: Andrea Steiger

Wir erinnern uns an den Einzug Jesu in Jerusalem, wo er mit Palmwedeln begrüsst wurde. In diesen Gottes-diensten ziehen wir mit den Palmen-stangen und Palmbürdeli in die

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Kir-Das Coronavirus fordert uns heraus, auch als Kirche. Es tut uns sehr leid, dass die Erstkommunionfeiern im April nicht wie geplant durchgeführt werden dürfen. Die Erstkommunion-kinder und ihre Katechetinnen waren bereits in den Vorbereitungen zu ihrem grossen Tag.

Die Kinder und ihre Katechetinnen begleitete ein Thema in der Vorberei-tungszeit zur Erstkommunion. Jesus ist das zentrale Thema aller drei Pfar-reien. So ging Triengen auf den Weg mit Jesus, Winikon hatte das Herz weit offen für Jesus und die Kinder aus Bü-ron-Schlierbach möchten aus der Kraft von Jesus wachsen.

Das Bistum Basel lässt es den Pfarreien offen, ob die Feiern zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt oder die Kinder mit ihren Eltern/Bezugspersonen in einem Sonntagsgottesdienst ab Ostern zur Erstkommunion gehen. Wir wer-den zu gegebener Zeit informieren.

Triengen

Jens GassmannMelina GuerraRemo HäfligerLias HuberRonja HummelArjan KrasniqiPetar MilicevicJolene MüllerLeonit NikollprenkajRahel OdermannFilomena PascarellaRonja PendtJanine PernerSilas PernerVanessa PrenkajLorena SägesserNelson ScheuberTaito ScheuberSophia SokoliLaura StaffelbachDario StirnimannSamantha Kaufmann Vera Leupi Saphira Z. Lindegger Josephine Rabe

Erstkommunionfeiern sind abgesagt

Jesus – zentrales Thema der Feiern

«Jesus, mein Herz ist weit offen für

Dich.» Foto: kalhh, Pixabay

«Ufem Wäg met Jesus.»

Foto: Marion Streiff, Pixabay

Unsere Erstkommunionkinder sind:

Jael BühlerNoah FehlmannDentrik FiliLars FischerThomas Furrer

Winikon

Unsere Erstkommunionkinder sind:

Ismael N. André Gomes Alessio Arnold Pascal Baumann Leona Duhanaj Livio Fries Tobias Hochuli Corinne Kaufmann Jana Kaufmann

Büron und Schlierbach

Unsere Erstkommunionkinder sind:

Jana Baumgartner, BüronNoel Berisha, Büron

Eric De La Llave Mota, BüronLian Heller, Büron

Ben Kirchhofer, BüronJoshua Meier, Büron

Thaissa Mendes de Almeida, B.Carina Niederberger, BüronLuiza Pepaj, BüronLorin Schmidlin, Büron

Moana Simoni, Büron

Leoni Srbinovski, BüronLaurin Steiger, BüronMirija Steiger, BüronCornel Steiger, BüronSimon Studer, BüronYanik Binggeli, SchlierbachLeandro Müller, Schlierbach †Phoebe Novet, SchlierbachSienna Steiger, SchlierbachRico Schüpfer, SchlierbachPascale Troxler, SchlierbachLuca Walker, Schlierbach

Am 21. März sollte Reto Hartmann aus Schlierbach die Erstkommu-nion in Sursee empfangen. «Us de Chraft vo Jesus wachse.»

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Wie Sie bereits im März-Pfarreiblatt ausführlich lesen konnten, unterstüt-zen unsere Pfarreien in der Fastenzeit zwei Projekte in Südafrika.

Wegen der Corona-Krise fanden in diesem Jahr die Suppentage und die Gottesdienste zu den Fastenzeitpro-jekten nicht statt. Deshalb möchten wir Sie bitten, die beiden Projekte dennoch nach Möglichkeit zu unter-stützen.

Spenden

E-Banking Spendenkonto Fastenopfer: Luzerner Kantonalbank, 6002 Luzern IBAN: CH61 0077 8010 0013 9290 3 Fastenopfer, 6002 Luzern

Zahlungszweck: Südafrika

Spenden

E-Banking Spendenkonto Schweiz: Valiant Bank, 6234 Triengen IBAN: CH84 0630 0620 1231 9750 3 Pamoja – Zusammen, 6005 Luzern

Fastenzeitprojekte 2020 – wir bitten Sie um Unterstützung

Boden + Wasser + Bildung = Erfolg

Die aktuelle Installation in der Pfarrkirche Büron zum Fastenprojekt, gestaltet

von Peter Sager aus Büron. Bild: Andrea Steiger

Herzlichen Dank für Ihre Grosszügig-keit und die wertvolle Unterstützung

der Projekte in Südafrika! Pfarreien Surental

Nachbarschaftshilfe während der Coronavirus-Zeit

Liebe Einwohnerinnen, liebe Einwohner der Gemeinde Triengen

Spezielle Situationen erfordern spezielle Massnahmen, und zurzeit hilft nur Solidarität.

Gemäss dem Bundesamt für Gesundheit ist das Coronavirus besonders für Personen ab 65 Jahren oder Personen mit Vorerkrankungen gefährlich. Besonders gefährdete Personen sollten unnötige soziale Kontakte meiden. Falls Sie zur Risikogruppe gehören, helfen wir Ihnen gerne bei der Erledigung Ihrer Einkäufe.

Bitte wenden Sie sich an unsere Präsidentin. Gemeinsam schaffen wir das!

Netzwerk Frauen Triengen

Kontaktdaten: Nicole Häfliger, Grünfeldmatte 24, 6234 Triengen, 079 478 26 18 www.netzwerkfrauen.ch

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Pfarrei

Winikon-Reitnau-Attelwil

Osterkerze 2020

von Barbara Bürli

Vom Entwurf bis zur fertig gestalteten Kerze ist es für mich immer wieder eine spannende und kreative

Heraus-forderung. Barbara Bürli

Pfarrei Triengen

Vorlage für die Osterkerze der Pfarrei Winikon. Erhältlich ist die Osterkerze für Fr. 10.– in der Kirche.

Redaktionsschluss

für das Mai-Pfarreiblatt Dienstag, 14. April Beiträge an: [email protected] Bereits zum fünften Mal durfte ich die

Osterkerze für die Pfarrei Winikon ge-stalten. Da ich einige Jahre in einer Kerzenfabrik gearbeitet habe, genies-se ich diegenies-se Aufgabe umso mehr. Zuerst braucht es zahlreiche Entwür-fe. Sie werden immer wieder etwas abgeändert, bis dann das neue Motiv entsteht.

Dieses Jahr habe ich mich für ein leicht geschwungenes Kreuz entschie-den. Die vielen Farben zeigen die grosse Vielfalt unserer Menschen und Religionen.

Auch die Anfangsbuchstaben von Al-pha und Omega sind auf der Oster-kerze zu sehen. Sie symbolisieren die Gegensätze: Anfang und Ende sowie auch Geburt und Tod.

Alle Veranstaltungen der Netz-werk-Frauen sowie das Senioren- Wandern sind im April abgesagt.

Pfarrei

Büron-Schlierbach

Alle Veranstaltungen der Gruppe Chenderfiir, Pföderi-Träff und Kreatives Alter sind im April abgesagt.

Pfarreirat

Neuigkeiten

Auf Ende letzten Jahres hat Philipp Kirchhofer, Schlierbach, nach fünf Jahren Mitarbeit leider den Rücktritt gegeben. Die Pfarreiratsgspändli be-danken sich bei ihm für sein grosses Engagement und für die wertvolle, kollegiale Zusammenarbeit.

Der Pfarreirat durfte an der März-Sit-zung erfreulicherweise drei neue Mit-glieder begrüssen. Es sind dies Isabel-le Gehringer und Beatrice Limacher aus Schlierbach sowie Rita Zettel aus Büron. Der Pfarreirat freut sich sehr über die Zusagen und auf eine gute gemeinsame Zusammenarbeit. Gerne übernimmt der Pfarreirat die Verantwortung für ein lebendiges Pfarreileben. Ihre Anregungen und Ideen sind uns wichtig, aber auch Ihre Kritik oder Ihre Sorgen. Zögern Sie nicht, uns anzusprechen oder zu kon-taktieren.

Pfarreirat Büron-Schlierbach

Pfarreien Surental

Krankensalbungen und Haus-kommunion bis 19. April

Grundsätzlich wird die Kranken-kommunion nicht mehr nach Hau-se gebracht. Im Notfall melden Sie sich für die Krankensalbung (Viati-cum) bei Priester Joseph Kalaripa-rampil, 079 257 34 66 oder bei Ihrem zuständigen Pfarreisekretariat.

Schick mir keinen Engel,

der alle Dunkelheit bannt,

aber einen, der mir

ein Licht anzündet.

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Die momentane Situation fordert uns alle heraus. Im Glauben an Gott können wir Kraft und Hoffnung tan-ken. Dies vermitteln die Katecheten und Katechetinnen den Kindern auch im Religionsunterricht. So wol-len wir das auch in dieser schwieri-gen Zeit wahrnehmen.

Wir ermutigen die Kinder, die Kraft Gottes zu suchen und zu erfahren. Bei unserem Wettbewerb können sich die Kinder kreativ ausleben und sich mit der Osterzeit auseinandersetzen. Das Katecheten- und Katechetinnen-Team wird aus allen Kategorien die drei kreativsten Einsendungen nomi-nieren und mit je zwei Kinoeintritten honorieren. Die Gewinner werden im Mai-Pfarreiblatt veröffentlicht. Mit der Teilnahme sind Sie damit einverstan-den, dass das Projekt Ihres Kindes im Pfarreiblatt veröffentlicht wird. Annahmeschluss ist der Mittwoch, 15. April, 17.00 Uhr. Auf geht’s, worauf wartest du noch? Wir wünschen euch viel Spass dabei.

Das KatechetInnen-Team Büron-Schlierbach, Triengen und Winikon

Kinder bis und mit Jahrgang 2012

Sucht in der Natur einen Stein, der euch besonders gut gefällt, und bemalt ihn nach Lust und Laune mit einem österlichen Motiv oder druckt auf der Website www.pfarrei-bueron-schlierbach.ch eine Malvorlage aus und bemalt diese.

Zeit für Kreatives

Osterwettbewerb für Kinder

und Jugendliche

Verbinden Sie einen Spaziergang mit der Kirche, schauen Sie sich die Kunst-werke an und tanken Sie Kraft bei Gott.

Kinder mit Jahrgang 2007–2011

In allen drei Pfarreien befinden sich im Freien mehrere Wegkreuze, Marienstatuen, Kapellen, Grotten und Bildstöckli.

Eure Herausforderung liegt darin, an einem dieser Orte ein kreatives Selfie zu machen. Schön wäre es, wenn ihr das Foto mit einem Bezug zu Ostern machen könnt.

Kinder mit Jahrgang 2003–2006

In einem von euch verfassten Gebet drückt ihr eure Gefühle aus. Damit könnt ihr euren Ostergedanken, Hoffnungen, eurem Dank oder eurer Angst Ausdruck verleihen.

Wie nehme ich am Wettbewerb teil?

Bitte macht von eurem Stein, eurer Zeichnung ein Foto. Sendet das Bild (Stein, Selfie) oder das Gebet mit Angabe eurer Kontaktdaten an:

[email protected]

Ihr könnt auch einen Ausdruck mit Namen, Adressangabe und Telefonnummer in die Briefkästen der Pfarreisekretariate legen oder uns per Post senden. Bitte legt den Stein oder einen Ausdruck eures Bildes, Gebetes in die Kirche beim Altar vorne auf den Boden. Wir sind bereits jetzt gespannt auf die schöne Bildgalerie mit euren Projekten, die entstehen wird.

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In seinem Schreiben zur Amazonas-synode spricht sich der Papst klar für eine Kirche an der Seite der Unter-drückten aus. Reformen packt er je-doch nicht an.

«Papst Franziskus hört den Schrei der Armen und den Schrei der Erde», schreibt Herbert Gut, Gemeindeleiter der Luzerner Pfarrei St. Johannes, auf Facebook. «Wieso hört er nicht auch den Schrei der Frauen?» In diesen bei-den Sätzen bringt Gut die Reaktionen zum nachsynodalen Schreiben «Ge-liebtes Amazonien» (spanisch: Queri-da Amazonia) auf den Punkt. Papst Franziskus antwortet mit dem am 12. Februar veröff entlichten Text auf das Schlussdokument, welches die Synodenväter im Oktober 2019 ver-abschiedet haben. Rund drei Fünftel des 50-seitigen Dokuments sind den Th emen Umwelt, soziale Situation, Armut, Ausbeutung und den Auswir-kungen des Klimawandels in Amazo-nien gewidmet. Darin macht der Papst unmissverständlich deutlich: Die Kirche steht auf der Seite der Schwachen und Unterdrückten.

Neue Form des Kolonialismus

Die Praktiken der Unternehmen welt-weit, die dem Amazonasgebiet und dessen Bewohnern Schaden zufügen, bezeichnet Franziskus klar als «Un-gerechtigkeit und Verbrechen». Kon-kret nennt er Holz-, Öl- und Bergbau-industrie, die viele Indigene vertrieben hätten. «Wir dürfen nicht zulassen, dass die Globalisierung zu einer neuen Form des Kolonialismus wird», so das Kirchenoberhaupt.

Franziskus wirbt ausserdem für eine Kirche mit einem «vielgestaltigen Ge-sicht». Es sei erlaubt, «in der Liturgie Elemente der intensiven

Naturerfah-Papstschreiben zur Amazonassynode

Schrei der Erde – Schrei der Frauen

Die Region am Amazonas ist durch Holz-, Öl- und Bergbauindustrie gefährdet, so der Papst. Bild: Advenniat.de

teramt ausgesprochen. Der Papst gibt diesem Wunsch in seinem Schreiben jedoch nicht nach. «Es geht nicht nur darum, eine grössere Präsenz geweih-ter Amtsträger zu ermöglichen, die die Eucharistie feiern können», schreibt Franziskus. «Wenn wir nicht auch ver-suchen würden, neues Leben in den Gemeinden zu wecken», wäre das zu  kurz gezielt. Hier baut der Papst auf Laien und betont deren Verant-wortung. Sie müssten allerdings an-gemessen ausgebildet und begleitet werden.

Keine Weiheämter für Frauen

Papst Franziskus lehnt in seinem Schreiben auch Weiheämter für Frau-en, etwa als DiakoninnFrau-en, ab. Wer die Beteiligung von Frauen in der Kirche nur mit ihrer Zulassung zur Weihe stärken wolle, greife zu kurz und «kle-rikalisiere» Frauen, schreibt er. Gleichwohl plädiert er für «das Ent-stehen anderer, spezifi sch weiblicher Dienste». Dazu müssten Frauen Zu-gang erhalten zu kirchlichen Positio-nen, in denen sie tatsächlich etwas bewirken und Entscheidungen beein-fl ussen könnten. Dazu brauche es eine Beauftragung des Bischofs.

Eine Kirche, die sich entrüstet

Die Reaktionen auf das Papstschrei-ben fallen kontrovers aus. Sehr gelobt wird das deutliche Votum zugunsten von Menschenrechten und Umwelt angesichts der «ökologischen Katas-trophe», vor der die Amazonasregion stehe. Papst Franziskus benenne «Ross und Reiter der Zerstörung Ama-zoniens», nämlich Konzerne und Poli-tik, sagt Bernd Nilles, Geschäftsführer des in Luzern ansässigen Hilfswerks Fastenopfer, in seinem Kommentar auf kath.ch.

rung der Indigenen aufzugreifen». Mit Nachdruck wendet sich Franziskus gegen eine kulturelle Überheblichkeit gegenüber den Indigenen: «Man muss vermeiden, sie als ‹unzivilisierte Wilde› zu betrachten.» Sie seien Trä-ger anderer Formen der Zivilisation.

Zölibatspfl icht bleibt

An der Synode hatte sich die Mehrheit der Bischöfe für die Zulassung be-währter verheirateter Diakone – so-genannter «viri probati» – zum

Pries-W

ir dürfen nicht

zulassen, dass

die

Globalisie-rung zu einer neuen Form

des Kolonialismus wird.

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Papst Franziskus will keine Weihe für Frauen. Er plädiert dennoch für das Entstehen anderer, spezifi sch weiblicher Dienste. Im Bild: Angehörige der Gemeinschaft der Rikbaktsa, Brasilien. Bild: Fastenopfer/Stefan Salzmann

«Ein problematisches Bild»

«Im schweizerischen Kontext ist wichtig zu sehen, dass man nicht einfach das Zölibat für Männer aufweichen kann, sondern dass man auch die Rolle der Frau als Amtsträgerin anschauen muss. Das geht bei uns zusammen, Män-ner und Frauen. Das Frauenbild, das hier transportiert wird, fi nde ich problematisch. (…) Aber in diesem Dokument will der Papst einen Wandel zu einer gerechteren Welt und zu einer Weltordnung, die keine Armen produziert und die die Welt nicht kaputtmacht.»

Der Basler Bischof Felix Gmür im Interview mit Radio SRF

«Franziskus klagt ihr Versagen an, die Rechte der Indigenen zu respektie-ren», so Nilles. Der Papst wolle eine Kirche, «die sich darüber entrüstet zeigt, und er will, dass Christinnen und Christen sich kompromisslos auf die Seite der Armen stellen».

Ohrfeige für Reformkatholiken

Enttäuscht hingegen sind all jene, die sich von diesem Schreiben Anstösse zu Reformen in der Kirche erhoff t hat-ten. Walter Ludin, Kapuziner im Klos-ter Wesemlin in Luzern, schreibt in seinem Blog auf kath.ch: «Papst Fran-ziskus verpasst eine der letzten Chan-cen, die Reform der katholischen Kir-che ‹von oben› zu steuern.» Der Papst öff ne damit unbewusst die Tore «für eine schon lange am Horizont sich ab-zeichnende ‹Selbstermächtigung› der kirchlichen Basis».

Als «klatschende Ohrfeige» bezeich-net der Luzerner Andreas Heggli, Mit-glied im Koordinationsteam der

Alli-Kirche gebe», sagt er in einem Kom-mentar für kath.ch.

Enttäuschte Frauen

Enttäuscht sind auch viele kirchlich engagierte Frauen, etwa das inter-nationale Netzwerk «Catholic Wo-men’s Council» (CWC), zu dem die Frauenkirche Zentralschweiz und der Schweizerische Katholische Frauen-bund gehören. Das Dokument spre-che mit grossem Respekt über die in-digene Bevölkerung, ihre Bedürfnisse und Sorgen, heisst es in einer Mit-teilung des CWC. «Auff allend ist der Kontrast, mit dem Frauen im selben Dokument behandelt werden – ihre Stimmen wurden so deutlich nicht gehört, sie gelten nicht als gleichbe-rechtigte Partner für die Gestaltung der Zukunft der Kirche.» Trotz dieser «ausschliessenden Botschaft» wollen die Frauen jedoch ihre Hoff nungen und Berufungen nicht aufgeben.

Sylvia Stam/kath.ch/cic anz «Es reicht», das Papstschreiben;

eine Ohrfeige «für alle, die mit Synoden und synodalen Wegen die Hoff -nung verbinden, dass es systemim-manente Formen der Erneuerung der

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«Kirche kommt an» (2) – zum Beispiel bei der Notfallseelsorge

Wenn der Boden einfach wegbricht

Die Organisation Notfallseelsorge/ Care-Team ist wie ein Rettungsboot. Seine Besatzung kann das Schlimme nicht ungeschehen machen. Aber da sein, zuhören. Gedanken und Ge fühle ordnen. Lebenshilfe im oft löchrigen sozialen Netzwerk der Menschen, von den Kirchen mitgetragen.

«Manchmal ist weniger mehr», sagt Care-Giverin Alexandra Felder und erzählt von einer Familie, zu der sie nach einem Suizid gerufen wurde. Als jemand den Abschiedsbrief des ver-storbenen Mannes verlas, wollten sie und ihre Teamkollegin sich zurück-ziehen: Das war ihnen zu persönlich. Doch die Frau bat darum, zu bleiben. Als sie Felder einige Zeit später zufällig traf, dankte sie ihr – für das Dasein, fürs Zuhören. «Ihre Familie habe sie in dem Moment nicht ertragen, sagte sie mir, sie war ihr zu nahe.»

Was gerade wichtig ist

Alexandra Felder hat einen medizini-schen Beruf erlernt und ist heute als Radioreporterin tätig. Seit sieben Jah-ren gehört sie der Organisation Not-fallseelsorge/Care-Team im Kanton Luzern an und rückt aus, wenn Men-schen Hilfe brauchen – bei plötzlichen Todesfällen, bei Unfällen oder Natur-ereignissen, beim Überbringen einer Todesnachricht; 2019 war das 90 Mal der Fall. «Wahrnehmen, was dann ge-rade wichtig ist, nach dem Bedürfnis fragen, nicht selbst wissen wollen, was guttäte – das ist der Schlüssel», sagt Christoph Beeler. Er leitet die Notfall-seelsorge seit gut fünf Jahren, ein Team von derzeit 37 Mitarbeitenden. Beeler, einer der nur 6 Seelsorgenden darunter, führt berufl ich den Pastoral-raum Oberseetal. Notfallseelsorgende und CarGivers helfen den Betroff

e-Wie ein Rettungsboot: die Notfallseel-sorge, sinnbildlich fotografi ert im Kieswerk Ballwil. Bild: Thomas Stucki

Kirchen-Boot-Schaften

Die katholische und die refor-mierte Landeskirche im Kanton Luzern feiern 2020 das 50-jährige Bestehen. Sie sind aus diesem An-lass mit einem alten Ruderboot unterwegs und lassen Menschen erzählen, wie die Kirche bei ihnen und an ihrem Einsatzort ankommt. Die Geschichten dieser Boot-Schaf-terinnen und Boot-Schafter fi nden sich, geschrieben, fotografi ert und gefi lmt, in den eigenen gedruckten Medien und online.

www.kirche-kommt-an.ch

nen, ihre Gefühle und Gedanken zu ordnen, und zeigen ihnen auf, wo sie weitere Hilfe holen können. Längs-tens nach vier Stunden sind sie wieder weg. «Wir sind immer nur ein Provi-sorium und niemals Teil der Schick-salsgemeinschaft», betont Beeler. Er stellt aber zunehmend fest, dass Be-troff ene kaum ein soziales Netzwerk haben. Die Notfallseelsorge erhält auch Aufgebote, die keine eigentli-chen Care-Einsätze sind und früher von den örtlichen Pfarrämtern über-nommen wurden. Die kirchliche Ver-bundenheit schwindet.

Religion spielt keine Rolle

Die Notfallseelsorge füllt deshalb eine wichtige und grösser werdende Lücke. Care-Giverin Nicole Blättler stellt das zum Beispiel fest, wenn es darum geht, sich von einer verstorbenen Per-son zu verabschieden. «Dies ist einer-seits ein grosses Bedürfnis, andereiner-seits fürchten sich manche Angehörige vor dem Anblick, wenn etwa jemand ver-unfallt ist.» Hier gehe es darum, her-auszuspüren, was zumutbar sei. «Das letzte Bild», wie Blättler sagt, sei wich-tig für die Verarbeitung; die Wirklich-keit helfe zu verstehen. Als Pfl egefach-frau und Bestatterin hat Blättler viel Erfahrung damit.

Glaube und Religion spielen in der Notfallseelsorge keine Rolle; «wir leis-ten notfallpsychologische, nicht spiri-tuelle Hilfe», sagt Christoph Beeler. Die Kirche als Mitträgerin ist für ihn in dieser Aufgabe eine Organisation, die Hilfe leistet in der Gesellschaft, ohne Mission und Zwang. Seelsorge-rin, Seelsorger sei im übrigen jeder, der sich der christlichen Botschaft ei-nigermassen nahe fühle. Den barm-herzigen Samariter aus der Bibel nennt

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Seit Wochen bevölkern Schokolade-hasen die Regale der Supermärkte. In wilder Laufbahn ist die Population der Feldhasen jedoch seit den 50er-Jahren massiv zurückgegangen. Am ehesten sind sie heute in der Wauwi-ler Ebene anzutreff en.

«Im Auto fahren wir im Winter und Frühling nachts im Schritttempo über die Feldwege. Dabei leuchten wir mit Scheinwerfern nach links und nach rechts ins Feld hinein und zählen je-den Hasen, je-den wir sehen», erzählt Simon Hohl. Der Biologe koordiniert die Hasenzählungen der Vogelwarte Sempach.

Hohe Dichte

In der Wauwiler Ebene, eines der Zählgebiete des Kantons Luzern, gibt es derzeit pro Quadratkilometer knapp vier Hasen. «Eine hohe Dichte», sagt Hohl, «höher als der Schweizer Durchschnitt von knapp drei Hasen pro Quadratkilometer.» Genaue Ver-gleichswerte gibt es erst seit 1991, als die systematischen Zählungen be-gannen. Seither sank der Bestand in der Schweiz von durchschnittlich 4,5 Feldhasen auf 2,5 pro Quadratkilome-ter im Jahr 2010 und stieg daraufhin wieder leicht an. Inzwischen sei er «auf tiefem Niveau stabil», sagt Hohl. Das klingt zunächst erfreulich. Den-noch erstaunt es, dass ausgerechnet der Feldhase, der vermutlich auf-grund seiner Fruchtbarkeit mit dem Fest der Auferstehung in Verbindung gebracht wurde, heute um seinen Le-bensraum kämpfen muss.

Fruchtbarkeitssymbol

Gründe für den Rückgang der Popu-lation sind Veränderungen des Le-bensraums der Feldhasen, etwa durch

Feldhasen im Kanton Luzern

Unterschlupf gesucht

In der Wauwiler Ebene leben pro km2

knapp vier Hasen. Bild: pixabay.com

«Getreide in weiter Reihe»

Die Fördermassnahme des Bundes vergütet Bauern, die ihr Getreide weniger dicht aussäen, mit 1000 Franken pro Hektare. Zwischen den Getreidereihen müssen in regel-mässigen Abständen Bereiche fol-gen, in denen nichts gesät wird; zum Beispiel werden nach drei Saatreihen jeweils zwei frei gelas-sen. Der Abstand dieser ungesäten Reihen muss mindestens 30 Zen-timeter betragen. So hat der Hase Unterschlupfmöglichkeiten. Die Fördermassnahme existiert seit der Aussaat im Herbst 2018. Im ers-ten Jahr waren im Kanton Luzern 35 Betriebe mit insgesamt 92 Hekt-aren beteiligt. Das entspricht knapp einem Prozent aller landwirtschaft-lichen Betriebe im Kanton.

Quelle: Bau-, Umwelt und Landwirt-schaftsdepartement des Kantons Luzern

Überbauungen und intensive Land-wirtschaft. «Feldhasen sind auf struk-turreiches Kulturland angewiesen», erklärt Simon Hohl, «also Flächen mit Hecken, Brachstreifen und möglichen Verstecken.» Anders als Wildkanin-chen, die ihre Jungen in Löchern zur Welt bringen, ziehen Feldhasen ihre Jungen auf dem Feld auf. «Heute wer-den Wiesen oft alle drei bis vier Wo-chen geschnitten und Ackerfl äWo-chen mit grossen Maschinen beackert. Da-bei geraten die Junghasen in Not und werden nicht selten getötet.»

Indikator für die Umwelt

«Wenn der Feldhase verschwindet, ist das ein Zeichen, dass es der Umwelt nicht gut geht.» Daher gilt es, in den Gebieten, wo Feldhasen leben, die Hecken, Feldgehölze oder Brachen zu erhalten. In der Wauwiler Ebene etwa hat sich der Hasenbestand aufgrund von Aufwertungsmassnahmen erholt und ist seither stabil.

Hohl nimmt zwar die Bauern in die Pfl icht, aber: «Auch die Landwirt-schaftspolitik trägt Verantwortung und treibt mit gewissen Subventionen die Intensivierung der Landwirtschaft vor-an.» Eine Lösung besteht darin, die Förderung von Biodiversität mit der Produktion zu verbinden. Einen sol-chen Weg hat der Kanton Luzern mit der Fördermassnahme «Getreide in weiter Reihe» (siehe Kasten) im Jahr 2018 beschritten.

Dank weniger dicht gesäten Getreide-reihen sollen Hasen mehr Unter-schlupf fi nden. «Hier wird die För-derung einer Tierart mit der Produk-tion verbunden. Solche Massnahmen könnten zielführend sein», glaubt Hohl. Ob dem tatsächlich so ist, wird die Auswertung im Jahr 2021 zeigen.

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Impressum

Herausgeber: Kirchgemeinde Büron-Schlierbach, Kath. Pfarramt, Gallus-Steigerstrasse 17, 6233 Büron

Redaktion: Yvonne Steiner, 6234 Triengen Erscheint monatlich

Hinweise für den überpfarreilichen Teil: Kantonales Pfarreiblatt, c/o Kommunikationsstelle der röm.-kath. Landeskirche des Kantons Luzern, Abendweg 1, 6006 Luzern 6, 041 419 48 24/26, [email protected]

Druck und Versand: Brunner Medien AG, 6011 Kriens, www.bag.ch

Pfarramt Triengen [email protected] 041 929 69 34 Pfarramt Winikon [email protected] 041 929 69 35

Zur Ruhe kommen …

E

infach mal hinsetzen,

einfach mal ausruhen.

Das Herz öffnen,

bei Gott zur Ruhe kommen.

Reden über mich

und über das, was mir wichtig ist.

Hören auf Gott

und auf das, was ihm wichtig ist.

Danke, Herr, dass du da bist!

Referensi

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