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Informationsgesellschaft Deutschland 2006

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Informationsgesellschaft Deutschland heute

Die Führung in der globalen Informationsgesellschaft ist eine wesentliche Voraussetzung für Wachstum und Beschäftigung und unterstützt die Kernvorhaben der Bundesregierung zur Modernisierung des Arbeitsmarktes und der sozialen Sicherungssysteme. Mit dem Programm „Neue Medien in der Bildung“ wurden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Deutschland im Bereich Bildungssoftware international führend werden kann. Mit dem im vergangenen Jahr gestarteten und mit drei Milliarden Euro dotierten Förderprogramm „IT-Forschung 2006“ legt die Bundesregierung den Programmpfad zur Förderung der Forschung im Bereich IKT für den Zeitraum bis 2006 fest.

Der in der IKT-Branche – wie auch in der gesamten Wirtschaft – zu beobachtende Trend einer zunehmenden Bedeutung von Dienstleistungen wird sich fortsetzen. Dies wurde zu einem zentralen Ziel des Programms „Innovation und Arbeitsplätze in der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts“. Dresden hat sich in den letzten Jahren zu einer der fortschrittlichsten Technologieregionen Europas im Bereich der Mikroelektronik entwickelt.

Mit der Modernisierung des Signaturgesetzes eröffnete die letzte Legislaturperiode weite Anwendungsbereiche für den elektronischen Geschäftsverkehr und die Kommunikation, auch im privaten Bereich. Andererseits kommt es gerade beim wichtigsten Gut eines Menschen – der Gesundheit – zu Doppelarbeit, Medienbrüchen und inkompatibler Dokumentation.

Perspektiven und Herausforderungen an die politische Gestaltung

Eine zentrale Rolle wird in den Jahren 2003-2005 dem zweiteiligen Weltgipfel zur Informationsgesellschaft (WSIS) zukommen, der im Dezember 2003 durch die Verabschiedung einer politischen Erklärung und die Verabschiedung von Maßnahmen den Rahmen für politische Aktivitäten festlegte. Der Plan der internationalen Staatengemeinschaft wird. Weitere Aufgabenbereiche für die nächsten Jahre sind die Vereinheitlichung der Medienvorschriften und die Harmonisierung des Datenschutzes. Voraussetzungen für den Erfolg solcher neuen oder aktualisierten Produkte sind neben dem Preis und einem guten Kosten-Nutzen-Verhältnis die Mobilität und Einfachheit des Angebots sowie die grundsätzliche Frage der Geräte- und Anwendungskompatibilität.

Das Projekt „ElsterLohn“ ermöglicht ab 2005 die elektronische Übermittlung von Lohnsteuerbescheinigungsdaten vom Arbeitgeber an das Finanzamt. Wir erwarten einen deutlichen Anstieg der Investitionen in die deutsche Informations- und Kommunikationstechnologie mit positiven Auswirkungen auf den Export. In seiner Regierungserklärung vom 14. März 2003 stellte Bundeskanzler Schröder klar, dass „die Reserven bei der Modernisierung der Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen noch lange nicht ausgeschöpft sind“.

Aufbau eines Kompetenznetzwerks und einer technischen Netzwerkinfrastruktur für die deutsche Wissenschaft und Wirtschaft seit 2004. Leistungsfähige Datennetze und Hochgeschwindigkeitsdienste sind der Maßstab für die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft im internationalen Standortvergleich.

I. Digitale Wirtschaft für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit

Einer der Regulierungsschwerpunkte der Zukunft wird daher die Förderung effizienter Infrastrukturinvestitionen sein. Bund und Länder unterstützen gemeinsam mit allen Beteiligten aus Wirtschaft und Verwaltung die Umstellung der Funkübertragung von analog auf digital. Die von Bund und Ländern gemeinsam getragene Initiative „Digitaler Rundfunk“ arbeitet seit Ende 1997 an der Strategie für den Übergang von der analogen zur digitalen Übertragung von Radio und Fernsehen über Kabel, Satellit und terrestrische Kanäle.

Ihnen muss die Möglichkeit gegeben werden, ihre derzeitige gesamtwirtschaftliche Bedeutung in der digitalen Wirtschaft aufrechtzuerhalten. Darauf reagierte der Gesetzgeber mit dem Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft vom 10. September 2003, mit dem die europäische Richtlinie zur Harmonisierung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft umgesetzt wurde.

Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft ist die Reform des Urheberrechts noch nicht abgeschlossen. Oberstes Ziel der IT- und Softwarestrategie der Bundesregierung ist das Bekenntnis zu offenen Standards und Vielfalt in der Softwarelandschaft. Die Richtlinie 97/66/EG zum Datenschutz in der Telekommunikation wurde letztes Jahr durch die neue Richtlinie 2002/58/EG zum Datenschutz in der elektronischen Kommunikation ersetzt.

Die Regelung zur unerwünschten Werbung umfasst in der neuen Richtlinie nun ausdrücklich auch den Einsatz elektronischer Post (E-Mail). Der Fokus der Innovation „Mobiles Internet“ zielt darauf, die Voraussetzungen für Technologien und Dienste zu entwickeln, die es dem Nutzer ermöglichen, jederzeit und ortsunabhängig die gewünschten Informationen in dem Maß und mit den Zielen zu erhalten, die er für die jeweilige Situation benötigt. zur anwendungsorientierten Finanzierung siehe MobilMedia im Bereich Breitbandinternet). Es spart Geld und Zeit bei der Entwicklung neuer Systeme und vermeidet Kosten, die bei der Behebung von Systemfehlern in der Elektronik entstehen können.

Der Einsatz neuer Medien in der Bildung bietet ein besonderes Potenzial zur Erreichung dieser Ziele. Im 1999 von der Bundesregierung vorgelegten Aktionsprogramm „Innovation und Arbeitsplätze in der Informationsgesellschaft im 21. Jahrhundert“ wurde besonderes Augenmerk auf die Entwicklung multimedialer Lehr- und Kommunikationsformen im Bildungsbereich gelegt.

II. Bildung und Qualifizierung, Gleichstellung und Chancengleichheit

Vielmehr können neue Medien in der Bildung nur als Mittel gesehen werden, das mit Hilfe flankierender Maßnahmen der Bildungsträger geeignet ist, Bildungschancen zu erhöhen und die Vereinbarkeit von Arbeiten und Lernen dauerhaft zu erleichtern. Im Mittelpunkt der Maßnahmen steht das Förderprogramm „Neue Medien in der Bildung“, dessen Hauptziel die Integration neuer Medien in den Bildungsalltag an Schulen, Berufsausbildungen und Hochschulen ist. Bei der inhaltlichen Entwicklung im Schulbereich des Förderprogramms „Neue Medien in der Bildung“ bleibt das zentrale Ziel der Übergang von Lehrbüchern zu multimedialen Kursen.

Auch der Einsatz neuer Medien in der beruflichen Bildung ist nur auf Basis der vorhandenen Infrastruktur möglich. „Neue Medien in der Bildung“ wird durch die großflächige Verankerung von IT-gestütztem Lernen in der Berufsausbildung unterstützt. Die Berufsbildungsprojekte im Förderprogramm „Neue Medien in der Bildung“ sollen nach Möglichkeit strukturelle Veränderungen in den Qualifizierungsangeboten einzelner Branchen begleiten.

Für die Beschäftigten müssen sich insbesondere Unternehmen noch stärker in der Aus- und Weiterbildung engagieren. Der Bundesregierung ist die flächendeckende Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien sowie die konsequente Einbeziehung elektronischer und multimedialer Informationen in die universitäre Forschung und Hochschulbildung ein Anliegen. Ziel der Maßnahmen im Förderprogramm „Neue Medien in der Bildung“ bei der Entwicklung von Inhalten ist die umfassende Integration neuer Medien in die universitäre Lehre.

Auch aus der Wirtschaft besteht großes Interesse an den entwickelten Technologien und Lösungen. Durch die Bündelung der in Deutschland vorhandenen Ressourcen und des Know-hows besteht großes Potenzial zur Beschleunigung der Entwicklung. Die Bundesregierung wird den Paradigmenwechsel in der Wissenschaftsinformation mit einer neuen Förderpolitik begleiten.

Die Gründe für die geringere Beteiligung von Frauen sind vielfältig: In der Anfangsphase der Unternehmensgründung ist es für Frauen besonders schwierig, Familie und Beruf zu vereinbaren. Eine frühzeitige Sensibilisierung von Frauen für den Karriereweg in die Selbstständigkeit kann durch entsprechende Angebote in Schule, Hochschule und Berufsausbildung die Motivation von Frauen zur Unternehmensgründung steigern. Auch die laufenden Reformvorhaben des Bundes in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, im Gesundheitswesen und im Steuerwesen stellen hohe Anforderungen an die effiziente Umsetzung neuer Aufgaben durch die Verwaltungen.

III. eGovernment; Vertrauen und Sicherheit im Internet

Bereits die nächste Ausweisgeneration wird für die Annahme elektronischer Signaturen geeignet sein. Deutschland-Online wird einzelne E-Government-Projekte miteinander verbinden und koordiniert ausbauen – die Grundlage für eine einheitliche und integrierte E-Government-Landschaft in Deutschland. Dazu gehört die Entwicklung von Geschäftsmodellen für bestehende und neu entwickelte Basiskomponenten, die interdisziplinär und transversal sind, sowie für One-for-All-Anwendungen des E-Governments, z.B.

Online-Foren, Online-Anhörungen und Online-Veröffentlichungen von Gesetzesentwürfen sind nur einige Beispiele für Angebote für die Zivilgesellschaft, sich aktiv an politischen Prozessen zu beteiligen. Die Bundesregierung wird die Möglichkeiten des Internets konsequent nutzen, um die Information der Bürger zu verbessern und sie stärker an der Politikgestaltung zu beteiligen. Informationstechnologie und Internet bieten Bürgern, Unternehmen und Behörden vielfältige neue Möglichkeiten, die bereits heute intensiv genutzt werden; Eine schnellere und umfassendere Informationsbeschaffung sowie neue Formen der Kommunikation sind nur die bemerkenswertesten Beispiele.

Dazu wird die Bundesregierung nach den intensiven Gesprächen mit den Infrastrukturanbietern nach dem 11. September das bestehende Netzwerk der Computer Emergency Response Teams (CERT) ausbauen und den Aufbau durch weitere CERTs unterstützen. Jeder Nutzer des Internets muss in der Lage sein, die Sicherheit und Zuverlässigkeit seiner Systeme selbstständig zu gewährleisten.

Der Bund kommt dem Informationsauftrag des Landes insbesondere durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik nach: Durch gezielte Aufklärungskampagnen und vielfältige Hilfestellungen zum sicheren Umgang mit der IT werden alle Nutzer auf Online-Sicherheitsrisiken vorbereitet. Die Entwicklung und Nutzung von IT-Sicherheitstechnologien und allgemein anerkannten Standards ist für die Sicherheit der Informationstechnik von grundlegender Bedeutung. Die Entwicklung des Trusted Computing wird von der Bundesregierung und einem Expertengremium des BSI intensiv begleitet.

Dies gilt heute insbesondere für die vielen Versuche von Kriminellen, unter falschen Identitäten zu agieren. Biometrie kann sowohl zur eindeutigen Zuordnung von Personendokumenten zu Personen (Verifizierung) als auch zur zuverlässigen Feststellung der Identität von Personen (Identifizierung) eingesetzt werden. Dies gilt für Aufenthaltspapiere für Ausländer, die nach Deutschland einreisen – 2,7 Millionen Visa und 6 Millionen Aufenthaltstitel können deutlich sicherer gemacht werden – und das Gleiche gilt für Personalausweise und Reisepässe für Deutsche.

IV. Gesundheitswesen und andere Dienste

Zu den Inhalten gehört auch das Projekt PreBIS (Pre Built Information Space), das aufgaben- und rollengerechte Informationen für wissensintensive Geschäftsprozesse in Unternehmen bereitstellt. www.breitbandinitiative.de. Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit www.bsi-fuer-buerger.de Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik http://www.bsi.bund.de/. Bundesministerium für Gesundheit und Soziales, Länder, Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information www.dimdi.de.

Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherheit, Länder www.bmgs.bund.de Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherheit. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Koordinierungsstelle udk/gein des Niedersächsischen Umweltministeriums www.bmu.de.

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